Der sportliche Aufschwung des TC Grunewald

Für die Mitglieder, die schon in den 70er Jahren im Verein waren, haben die nachfolgenden Bilder sicher etwas Nostalgisches. Die alte Clubanlage am Sternbuschweg war nicht nur die Stätte heißer Medenspielgefechte, sondern ein erlebnisreicher Ort spontaner Feten und schöner Sommerfeste.

 

1975 schaffte die Seniorenmannschaft den Aufstieg in die A-Klasse, in der Besetzung Bernd Späker, Werner Waldmann, Edgar Westphal, Gerd Messerschmidt und Heinz Plöger. 1977 gab es wieder Grund zur Freude, der 1. Damenmannschaft gelang der Aufstieg in die B-Klasse in der Besetzung Doris Klumb, Renate Stäubner, Inge Breuer, Ingrid Weiske, Rosemarie Mester, Bärbel Beisheim, Brigitte Hoffmann, Hanne Pakendorf und Charlotte Butsch. Die 1. Herrenmannschaft stieg sogar in die A-Klasse auf, Dr. Jörg Helm, Detlef Waldmann, Klaus Scholten, Herbert Klumb, Dietmar Hiersemann, Dr. Volker Frommhold, Klaus Hoffmann und Hermann Stäubner waren die Helden. 

 

Beide Teams hielten diese Klasse bis 1979.
1980 gelang beiden Teams wiederum der Aufstieg, die Damen zogen ungeschlagen in die A-Klasse und die erste Herren stieg in die Bezirksliga auf.

Doch in diese Zeit fällt auch ein wichtiger Umbruch für den Verein. Seit
1972 war klar, dass die Stadtautobahn, A59 mit einem Brückenzug unmittelbar an der Platzanlage Grunewald vorbeiführen würde. Nach vier Jahren intensiver Planungsarbeit, die für die Beteiligten oft sehr schwierig war, konnte endlich ein Ausweichgelände gefunden werden. Die neue Anlage sollte im Sportpark Süd entstehen. Nach vier Jahren konnte man dann 1976 endlich wieder beruhigter in die Zukunft blicken. Am 14. Oktober 1978 kam es zur feierlichen Grundsteinlegung für das neue Clubhaus durch den damaligen OB Josef Krings. Auf den Tag genau 45 Jahre nach der 1. Eintragung in das Vereinsregister.

Die alte Anlage am Sternbuschweg 

Die Seniorenmannschaft von 1975, Bernhard Späker, Werner Waldmann, Edgar Westphal, Gerd Messerschmidt und Heinz Plöger

Grundsteinlegung durch den Oberbürgermeister Krings 

Nach und nach entstehen nun 11 Tennisplätze und ein Clubhaus für rund 1,9 Mio DM. Rund DM 800.000,-- gibt es als Zuschüsse der öffentlichen Hand, der Rest muss selber aufgebracht werden, Eigenleistung, Umlagen sowie Bankdarlehen. Bereits 1979 konnte der Spielbetrieb auf 8 Plätzen aufgenommen werden, drei weitere folgen 1980.
Am
24. Mai 1980 nahm Bürgermeister Genender die Einweihung in feierlichem Rahmen vor.

Blick aus dem alten Clubhaus

Das neue Clubhaus entsteht

Aus der Vogelperspektive