Ende der zwanziger Jahre existierte im Duisburger Süden kein reiner Tennis-Club. Dem Duisburger Spielverein war eine Tennisabteilung angeschlossen, aber das Hauptanliegen war hier der Fussball. Der damalige Tennistrainer Schatz kam der Gedanke, einen Tennisverein ins Leben zu rufen. Als geeignetes Gelände fand man das am Grunewald liegende |

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Gelände des "Gleisdreiecks". Dort wurde regelmässig die Asche der Lokomotiven abgekippt, ein idealer Untergrund für Tennisplätze. Vor die Tennisplätze mit Blick zum Sternbuschweg wurde ein Blockhaus errichtet, mit Umkleideräumen, kleinem Geschäftszimmer und einem Raum für den Platzwart. Mehr wurde nicht benötigt, war doch angrenzend an der Ecke Grunewald ein Gartenrestaurant, das "Stammhaus Grunewald".
Hier wurde in den Jahren, als es noch kein eigenes Clubhaus gab, kräftig aufgetankt und gefeiert
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und wurde am 14. Oktober 1933 beim Amtsgericht Duisburg eingetragen. Erster Vorsitzender wurde Gustav Stein, sein Stellvertreter war Oswald Friesewinkel jr. Die Eintragung kostete 33,68 Reichsmark. Zu dieser Zeit bietet der Herrenausstatter "Cramer & Meermann Herrenhemden ab 1,10 Reichsmark an und das "Schuhhaus Rosenberg" hat Herrenschuhe ab 6,90 Reichsmark anzubieten.
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Die eigentliche Eröffnung des Clubs fand aber schon zwei Jahre früher statt, im Jahre 1931. Es waren, wie könnte es auch anders sein, zwei Damen, die im Mai 1931 mit einem spannenden Einzel
die Saison eröffneten, Frau Änne Both und Frau Anneliese Schauf.
Im Jahr 1933 wird in Duisburg-Hochfeld an der Sedanstr.5 die Tennishalle mit einem Turnier zwischen Blau-Weiß-Grunewald und der Tennisabteilung des Sport- und Turnvereins der Hütte Ruhrort-Meiderich eröffnet. Unser Club musste sich leider mit 9:13 geschlagen geben. Im gleichen Jahr konnte man diese Mannschaft im Stadtpokal noch besiegen. Besser erging es im gleichen Jahr Hilde Krahwinkel und Gottfried von Cramm, sie werden Wimbledon-Sieger im gemischten Doppel.
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Gründungsmitglieder - von links nach rechts: Herr Simmer
(1. Vorsitzender 1936 bis 1940), Frl. Bodenburg, Herr Both,
Frl. Hammermann, Frl. Schröder, Frau Both, Herr Logfert und Frau und Herr Schauff (1. Vorsitzender 1935), Frau Simmer,
Herr Furthmann
Das erste Clubhaus am Sternbuschweg |
Die Anzahl der Mitglieder erhöhte sich in den ersten Jahren von 60 auf ca. 100 im Jahre 1938. Der Beitrag betrug 50 Reichsmark, wurde in Raten gezahlt und jeden Samstag gab es pro Platz vier neue Bälle, 16 Stück für 4 Plätze. Die Mitglieder hatten meist einen eigenen Liegestuhl und man traf sich häufig zu Gartenfesten und Bowlenabenden. Im Winter wurde Tischtennis gespielt.

Blau-Weiß war das reinste Heiratsparadies. Bei der Hochzeit des ersten Paares, des Ehepaares Both, wurde die Clubfahne auf Halbmast gesetzt. Blau-Weiß war immer bestrebt, den Tennissport zu fördern.
So wurde 1939 mit der Betriebsgemeinschaft Böhringer ein Vertrag geschlossen, durch den deren Spieler praktisch Mitglieder wurden. Auch während des Krieges wurde Tennis gespielt denn ab und zu gab es Zuteilungen von Bällen und Schlägern. Weiche Bälle wurden an die Gummifabriken geschickt und dort wieder aufgepumpt. Im übrigen wurden die Bälle gespielt, bis der Filz ab war oder sie platzten. Zwischenzeitlich gab es auch Bälle mit geriffelter Oberfläche, die mit "motorenähnlichem" Lärm durch die Luft flogen. Als gegen Ende des Krieges Bomben neben das Clubhaus und auf die Plätze fielen, schüttete man die Trichter wieder zu und zog sich im Heizungskeller um. |
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Liegestühel brachte jeder selbst mit, wieviele Spiele haben wohl wegen eingeklemmter Finger nicht stattgefunden?
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| Herren |
Heinz Plöger |
gegen |
Willi Viebusch |
6:1, 7:5 |
| Damen |
Elsa Dannenhöfer |
gegen |
Mimi Simmer |
6:3, 6:2 |
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Am 19. Februar 1949 beschloss die Mitgliederversammlung eine neue Satzung. Robert Seeger wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt und steuerte den Club bis 1961.

stehend von links nach rechts:
Gustav Baal, Heinz Plöger, Robert Seeger, (1. Vorsitzender), Karl Böhler
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Das stark beschädigte Clubhaus wird 1949 wieder aufgebaut, und im Jahr 1950 finden im Rahmen der "Vaterländischen Festspiele" die 1. Offiziellen Stadtmeisterschaften im Tennis statt.
Hier erreichte Heinz Plöger von Blau-Weiß das Endspiel, wo er sich nach starker Gegenwehr dem Spieler Weise von Preußen Duisburg geschlagen geben musste. Frau Martius erging es ebenso, sie verlor im Endspiel gegen Eva von Sluytermann von Preußen Duisburg. |
Während sich die Grunewälder in den ersten Jahren seit Einführung der Kreis-Meden-Spiele nicht beteiligten, trugen sie alljährlich eine Fülle von Freundschafts-Turnieren aus. Im Jahr 1953 wurde eine Ranglistenordnung erstellt. 1954 wurde dann endlich eine Damen- und Herrenmannschaft für die Medenspiele gemeldet, 1956 auch eine Jugendmannschaft. Während dieser Zeit des sportlichen Aufschwungs von 1952 bis 1956 führte Egon Müthing als 1. Vorsitzender die Geschicke des Vereins. 1957 wird er von Walter Martius abgelöst, der die Führung des Vereins bis 1959 in seinen Händen hat.
Der Umbau der Grunewald-Kreuzung hat den Club Ende der 50ger Jahre beinahe ruiniert. Eine grosse Zahl der Mitglieder verliess den Verein wegen der widrigen Umstände, sodass man Ende 1958 nur noch 23 erwachsene aktive Mitglieder hatte. Da allerdings auch noch 43 Jugendliche im Verein waren, kam es letztendlich nicht zur Auflösung des Vereins. Der Mitgliederbestand wuchs allmählich wieder und im Jahr 1963 waren es bereits wieder 59 Erwachsene und 34 Jugendliche, die den Schläger schwangen.
1960 wurde durch den "Balljungenbeschluss", ein Relikt aus der Vergangenheit, gelockert. Unter Gerd Sauerbier, der von 1960 bis 1963 1. Vorsitzender war, wurde diese immer teurer werdende Pflicht ganz aufgehoben. Das Jahr 1960 führte den Club auch wieder in die Medenspielrunden ein. Ausserdem wurden in diesem Jahr 6 Turniere auf der Anlage ausgetragen. Insgesamt nahm Blau-Weiß an 11 Turnieren teil, von denen immerhin 9 gewonnen wurden. Bis 1963 hatten beide Medenmannschaften den Aufstieg in die A-Klasse geschafft, 1966 kam eine 2. Herrenmannschaft hinzu. Ab 1965 nahm erstmals eine Herren-Seniorenmannschaft an den Medenspielen teil.
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Clubmeister 1962 - Gerd Sauerbier und Heinz Schmutzer |
Am 13.10.1962 wurde das neue Clubhaus endlich fertig. Eigenleistung, Energie und Nachbarschaftshilfe der Industrie hatten das möglich gemacht. Ein Platzwarte-Ehepaar wurde eingestellt. Die Mitgliederzahl stieg durch das angenehme Ambiente sofort. Das stärkte natürlich auch unsere Mannschaften. 1963 erfolgt eine Namensänderung:
Tennis-Club Blau-Weiß Grunewald heisst der Verein nun.1964 wird Klaus Schmidt 1. Vorsitzender des Vereins, er bleibt es bis 1967. Ein König Pilsener 0,3l gibt es im Clubhaus für DM -,60, eine Cola für DM -,40 und Puschkin-Kirsche wird für DM -,70 ausgeschenkt.

Vorstand und Mitglieder im Juni 1963
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1968 hatte der Club bereits 186 Aktive, eine Neuordnung der Rangliste mit A-, B- und C-Klasse wurde erforderlich. Eine Spielzeitbegrenzung musste eingeführt werden, und der Vereinstrainer kam mit den Trainerstunden für die Neulinge nicht mehr nach. Spielerinnen und Spieler der A-Klasse mussten ihn unterstützen.
Bei den alljährlichen Stadtmeisterschaften waren Mitglieder unseres Vereins häufig erfolgreich, stellvertretend seien aus dieser Zeit genannt:
| 1965 |
Damen-Einzel |
Klasse B |
U. Görtz |
| 1965 |
Junioren-Einzel |
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Norfried Haase |
| 1966 |
Herren-Einzel |
Klasse B |
Gerd Sauerbier |
| 1966 |
Herren-Doppel |
Klasse B |
Gerd Sauerbier/O. Schumann |
| 1967 |
Herren-Einzel |
Klasse B |
H. J. Görtz |
| 1967 |
Herren-Doppel |
Klasse B |
H. Schmutzer/Dr. Leuscher |
| 1967 |
Gemischtes Doppel |
Klasse B |
U. Schmutzer/O. Schumann |
| 1967 |
Jugend-Doppel |
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Norfried Haase/H. Mietzke |
 
Clubmeister "B" 1966: Frau Klumb gewann gegen Frau Dr. Hammer
Clubmeister "B" 1966: Herbert Klumb gewann gegen Norfried Haase
Als Fazit der ersten 35 Jahre des Vereins bleibt anzumerken, dass der Verein Höhen und Tiefen erlebte, die schlechten Zeiten vor allem deshalb überlebte, weil er ein kleiner aber intakter Club war. Schriftliche Aufzeichnungen über den sportlichen Werdegang sind leider nur lückenhaft.
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1968 bis 1970 führt wieder Gerd Sauerbier den Club, bevor 1971 Heinz Plöger den Vorsitz übernimmt. Im gleichen Jahr wird ein Flutlichtanlage erstellt, die mit grossem Tennis eingeweiht wird. Attila Korpas, damals die Nr. 2 am Niederrhein und Jürgen Tegeler bestritten ein 2-Satz Match zur Einweihung. Prominentester Gast war der damalige Oberbürgermeister Arnold Masselter. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen wurde die Anlage nicht so stark von den Clubmitgliedern genutzt.
Der neue Sportwart, Edi Ingenfeld, bringt frischen Wind in das Vereinsleben, das "Turnier der kleinen Leute" wurde ins Leben gerufen, um auch den schwächeren Spielern eine Möglichkeit zum Leistungsvergleich zu geben. Die Kommunikation zwischen den neuen und alten Mitgliedern des Clubs sollte so gefördert werden. Dazu kam noch das "Mixed-Pickles-Turnier". Beide Massnahmen wurden positiv aufgenommen und führten zu grösserer Gemeinschaft.
Die Seniorenmannschaft gewann 1968 die Kreismeisterschaft, spielte dann in der Kreismeisterklasse (heutige Verbandsliga). Die Gegner in dieser Klasse waren allerdings zu stark, sodass der Abstieg im folgenden Jahr unvermeidbar war.
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Clubmeisterschaft 1969 - Ede Görtz, Klaus Buhlmann, Sportwart Ingenfeld, Otfried Schumann und Herbert Klumb |
| Neben zahlreichen Stadtmeisterschaften und Kreismeisterschaften die unsere Spieler zwischen 1968 und 1973 errangen, muss hier ein besonderer Spieler erwähnt werden, Fritz Petzold. Er wurde 1968 Niederrheinmeister im Herren-Doppel mit Herrn Brämer und noch im gleichen Jahr Vizemeister bei den Deutschen Hallenmeisterschaften, jeweils in der Senioren-Altersklasse III. Aber nicht nur diese Erfolge zeichneten ihn aus, er galt als letzter Kavalier alter Schule. Vor jedem seiner Aufschläge rief er ein sächsisches "Bitte" herüber, um sicher zu sein, dass der Spielpartner auf der anderen Seite auch spielbereit war. |
Es gab auch besonders lustige Vorkommnisse in dieser Zeit. So fiel die große Scheibe des Clubhauses dem Schläger eines frustrierten Spielers zum Opfer. Das Ranglistenspiel nahm für ihn nicht den gewünschten Verlauf. Der Täter wurde mit 10 Tagen Spielverbot belegt. Hier noch einige Clubmeisterschafts-Ergebnisse aus den Jahren 1968 bis 1973:
| 1968 |
Damen-Senioren-Einzel |
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Anne Müthing |
| 1969 |
Damen-Einzel |
Klasse B |
Renate Stäuber |
| 1970 |
Herren-Senioren-Einzel |
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Heinz Schmutzer |
| 1971 |
Herren-Einzel |
Klasse C |
Rolf Birghahn |
| 1972 |
Damen-Einzel |
Klasse A |
Doris Klumb |
| 1972 |
Herren-Einzel |
Klasse B |
Jürgen Pilz |
| 1973 |
Turnier der kleinen Leute |
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Karl Faltermann |
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Clubmeisterschaft 1972 - Sieger: Doris Klumb |

Clubmeisterschaft 1973 - Sieger: Herbert Mietzke , Dietmar Hiersemann |
1972 wird Otfried Schumann zum 1. Vorsitzenden gewählt. 1973 übernimmt Werner Waldmann das Ruder.
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Clubjugend 1969 |
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Für die Mitglieder, die schon in den 70ger Jahren im Verein waren, haben die nachfolgenden Bilder sicher etwas Nostalgisches. Die alte Clubanlage am Sternbuschweg war nicht nur die Stätte heisser Medenspielgefechte, sondern ein erlebnisreicher Ort spontaner Feten und schöner Sommerfeste.
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Blick aus dem alten Clubhaus |
1975 schaffte die Seniorenmannschaft den Aufstieg in die A-Klasse, in der Besetzung Bernd Späker, Werner Waldmann, Edgar Westphal, Gerd Messerschmidt und Heinz Plöger. 1977 gab es wieder Grund zur Freude, der 1. Damenmannschaft gelang der Aufstieg in die B-Klasse in der Besetzung Doris Klumb, Renate Stäubner, Inge Breuer, Ingrid Weiske, Rosemarie Mester, Bärbel Beisheim, Brigitte Hoffmann, Hanne Pakendorf und Charlotte Butsch. Die 1. Herrenmannschaft stieg sogar in die A-Klasse auf, Dr. Jörg Helm, Detlef Waldmann, Klaus Scholten, Herbert Klumb, Dietmar Hiersemann, Dr. Volker Frommhold, Klaus Hoffmann und Hermann Stäubner waren die Helden.
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Die Seniorenmannschaft von 1975, Bernhard Späker, Werner Waldmann, Edgar Westphal, Gerd Messerschmidt und Heinz Plöger |
Beide Teams hielten diese Klasse bis 1979. 1980 gelang beiden Teams wiederum der Aufstieg, die Damen zogen ungeschlagen in die A-Klasse und die erste Herren stieg in die Bezirksliga auf.
Doch in diese Zeit fällt auch ein wichtiger Umbruch für den Verein. Seit 1972 war klar, dass die Stadtautobahn, A59 mit einem Brückenzug unmittelbar an der Platzanlage Grunewald vorbeiführen würde. Nach vier Jahren intensiver Planungsarbeit, die für die Beteiligten oft sehr schwierig war, konnte endlich ein Ausweichgelände gefunden werden. Die neue Anlage sollte im Sportpark Süd entstehen. Nach vier Jahren konnte man dann 1976 endlich wieder beruhigter in die Zukunft blicken. Am 14. Oktober 1978 kam es zur feierlichen Grundsteinlegung für das neue Clubhaus durch den damaligen OB Josef Krings. Auf den Tag genau 45 Jahre nach der 1. Eintragung in das Vereinsregister.

Grundsteinlegung durch den Oberbürgermeister Krings |
Das neue Clubhaus ensteht |
Aus der Vogelperspektive
Nach und nach entstehen nun 11 Tennisplätze und ein Clubhaus für rund 1,9 Mio DM. Rund DM 800.000,-- gibt es als Zuschüsse der öffentlichen Hand, der Rest muss selber aufgebracht werden, Eigenleistung, Umlagen sowie Bankdarlehen. Bereits 1979 konnte der Spielbetrieb auf 8 Plätzen aufgenommen werden, drei weitere folgen 1980.
Am 24. Mai 1980 nahm Bürgermeister Genender die Einweihung in feierlichem Rahmen vor. |
Mit dem Umzug nach Huckingen erhielt der Club auch einen neuen Namen, TC Grunewald Duisburg e.V.
Das äussere Erscheinungsbild mit viel Grün, Rosen, Hecken, Sträuchern und Tannen, dazu noch das schöne neue Clubhaus, gaben dem Verein ein neues Gesicht.
Im Jahr 1981 musste ein ganz neuer Vorstand gewählt werden. Die Riege unter Werner Waldmann hatte in den letzten Jahren einen riesigen Arbeitsumfang bewältigen müssen, so wurde der bisherige Stellvertreter, Dietmar Hiersemann zum neuen 1. Vorsitzenden gewählt.
Nun brach man auf zu neuen Ufern, der Club wurde völlig umgekrempelt. "Neue Wege im Tennis" hiess das Motto. Eine neue Satzung, die erste Geschäftsordnung, Verteilungspläne wurden geschaffen. Die Trainingsmassnahmen für die Erwachsenen- und Jugendmannschaften wurden neu strukturiert. Besonders die Jugendarbeit bekam einen höheren Stellenwert. Sondertraining für besonders talentierte Jugendliche, in Zusammenarbeit mit 10 Schulen gab es "Talentsuche und Talentförderung". Diese Aktionen wurden vom TVN und DTB und dem Land NRW unterstützt.
Der TCG gehörte zu den renomierten Clubs, die für den DTB überregional bedeutsame Tennisturniere veranstalteten.
Im Sommer wurden die Niederrhein-Meisterschaften der Jungsenioren ausgetragen, es folgte die erste Deutsche Meisterschaft, die unser Club ausrichten durfte, die "Grossen Schomburgk-Spiele" im Herbst 1981.
Es gab neue Freundschaften, z.B. zu den Senioren des Club Raffelberg und Freundschaftsturniere mit dem Rochus-Club Düsseldorf begannen. Im September 1981 wurde eine Freundschaft der besonderen Art geschlossen.
Der Grunewald-Tennis-Club Berlin kam an den Förkelsgraben (übrigens der einzige Namensvetter in der BRD). Delegationen des Vorstandes, Jugend- und Erwachsenenmannschaften begannen nun mit gegenseitigen Besuchen.
Das Turnierorganisationsteam hatte sich so gut bewährt, dass der DTB 1982 das "Westdeutsche Jüngstenturnier" an den TCG vergab. Hier konnten sich die 10jährigen zukünftigen Spitzenspieler des DTB bewähren.
Der TCG bekam den Status "Landesleistungsstützpunkt".
Auch die geselligen Veranstaltungen nahmen zu, Karnevalsfeiern, Kinderfeste, Sommerfeten und Winterbälle bereicherten das Clubleben. Ausserdem wurde weiter kräftig in- und ausgebaut, inzwischen hatte man auch einen Platzwart, Herrn Makakis eingestellt.
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Unser Vorstand beim 50-jährigen Jubiläum des Grunewald Tennis-Club Berlin am 25. September 1981 |
| Unsere Jugend mit Betreuern zu Gast bem TC-Grunewald Berlin, in der Mitte oben, Schauspieler Harald Juhnke |
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Über Mitgliederzulauf konnte nicht geklagt werden. Im Sommer 1982 hatte man die Grenze zum Grossverein überschritten. Innerhalb des TVN gehörte der TCG mit inzwischen 700 Aktiven zu den 12 grössten Vereinen im Verband.
Die neue Satzung trat im Februar 1983 in Kraft Damit wurde die letzte Grundlage für eine ökonomische Clubverwaltung realisiert. Erstmals wurden auch drei Damen in den Vorstand gewählt.
Das Jubiläumsjahr 1983, war der bisherige Höhepunkt im sportlichen und gesellschaftlichen Leben des TCG. Es begann mit dem Deutschen Ranglistenturnier des DTB für 14 bis 18jährige. 64 Auswahlspieler waren angereist und waren trotz widriger Witterungsbedingungen begeistert von der Organisation und der Aufnahme in Duisburg. Bundestrainer Günter Bosch lobte die Verantwortlichen ausdrücklich.
Auch die Medenmannschaften verbuchten Erfolge. Die 1. Damenmannschaft stieg in die Bezirksliga auf. Die 1. Herren hielt die Bezirksliga, ebenso die 1 Jungsenioren die Verbandsliga. Besser war man beim TCG noch nie.
Die Jugend machte einen riesigen Aufschwung: 2 Mädchen- und 5 Jungenmannschaften wurden gemeldet, 4 schafften den Aufstieg.
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